Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche
Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Monatlich analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen Entscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im Mai 2012.INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:
Lesen Sie im aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check auch mehr über:Im Test: Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über Zusammenarbeit in den Bereichen Steuer und Finanzmarkt
Die Steuerhinterziehung in Deutschland durch Verlagerung von Kapitalbeständen in das Ausland – speziell der Schweiz – soll damit nachhaltig bekämpft werden. "Das Abkommen sorgt dafür, dass dem deutschen Fiskus künftig keine Steuern mehr durch die Verlagerung privater Kapitalvermögen in die Schweiz entgehen", so die beauftragten Wissenschaftler des IW Köln. Sie vergaben vier von fünf möglichen Punkten für das Vorhaben.-
Lesen Sie hier ausführlicher, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung begründen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über das Abkommen.
Im Test: Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas
Die Informationspflichten an die neue Markttransparenzstelle insbesondere in Bezug auf die Kraftstoffversorgung können mit zusätzlichem Aufwand für die meldenden Unternehmen verbunden sein, fürchten die Wissenschaftler. "Besonders problematisch" sei jedoch "die Möglichkeit des Umgangs mit den gesammelten Daten". Unterm StrIch gab es nur einen von fünf möglichen Punkten für dieses Gesetzesvorhaben.-
Lesen Sie hier ausführlicher, wie die Wissenschaftler ihre Bewertung begründen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über den Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas.
Im Test: das Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union
Mit der Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der EU sendet Deutschland ein klares Signal aus, dass es einen privilegierten Aufenthaltsstatus für jene Ausländer geben soll, die dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Im INSM-WiWo-Deutschland-Check vergaben die Wissenschaftler vier von fünf möglichen Punkten.-
Lesen Sie hier ausführlicher, wie die Ökonomen ihre Bewertung begründen.
- Erfahren Sie hier auch mehr zur politischen Debatte über das Arbeitsprogramm "Bessere Rechtsetzung".
Arbeitnehmer-Umfrage zur Komplexität des deutschen Steuersystems
Vier Mal im Jahr befragt der INSM-WiWo-Deutschland-Check Arbeitnehmer nach ihrer Meinung zu zentralen politischen Themen. Bei der aktuellen Umfrage, an der sich 1000 Befragte beteiligten, ging es um die Frage, wie kompliziert die Arbeitnehmer den Umgang mit ihrer Steuererklärung finden.
Wichtige Trends:
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86,8 Prozent der befragten Arbeitnehmer geben 2012 eine Steuererklärung ab, während 13,2 Prozent darauf verzichten.
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Die wichtigsten Gründe für den Verzicht: Für 43,3 Prozent sind ein geringes Einkommen beziehungsweise keine Zahlung von Steuern der Grund.
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An zweiter Stelle folgt der Aufwand, der mit der Erstellung einer Steuererklärung verbunden ist: 28,3 Prozent geben an, dass sie keine Steuererklärung erstellen, weil sich der Aufwand nicht lohnt oder weil es zu kompliziert ist.
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Die Mehrheit der Arbeitnehmer hält die Erstellung ihrer Steuererklärung für aufwendig: 50,7 Prozent sind dieser Ansicht.
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Die Arbeitnehmer sprechen sich mehrheitlich für Vereinfachungen im Steuersystem aus, bei denen Ausnahmetatbestände gestrichen und im Gegenzug die Steuersätze insgesamt sinken.
Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im Mai 2011
Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.

Aktueller Befund im Mai 2012: Die überdurchschnittliche Performance der deutschen Volkswirtschaft im europäischen Vergleich räumt mit weitverbreiteten Vorurteilen auf: Wachstum und Konsolidierung der öffentlichen Haushalte müssen keine Gegensätze sein. Eine für die Märkte glaubhafte Konsolidierungsstrategie, die ihren Schwerpunkt auf Ausgabenkürzungen setzt anstatt auf Steuererhöhungen, kann auch schon kurzfristig positive Wachstumsimpulse setzen, weil dadurch das Vertrauen der Märkte in eine positive Zukunftsentwicklung gestärkt wird. Viele internationale Studien belegen diesen Zusammenhang.
Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.



